Hier möchte ich zukünftig Informationen zum Sammeln von und über Schellackplatten bereitstellen.
Diese Seite soll das Interesse an alten Schallplatten wecken, bei der Datierung und Zuordnung der Aufnahmen helfen sowie hilfreiche Links zu weiteren Informationsquellen anbieten.
Mir liegt am Herzen, dass die Schellackplatte jenseits ihrer Funktion als Datenträger auch als wunderbares Kunst- und Kulturobjekt gesehen werden kann.
Hier sind die einfachsten Grundlagen, um eine Schellackplatte zu erkennen:
Im Unterschied zu Vinylplatten kann man Schellacks nicht biegen. Zerbricht die Platte bei dem Versuch mit einem lauten "Knack", handelt es sich um eine Schellackplatte. Das ist natürlich nicht wünschenswert, also besser lassen!
Schellacks laufen mit 78 Umdrehungen pro Minute und haben nur einen durchgängigen Titel pro Seite, also gibt auch keine sichtbaren Titelübergänge in der Tonrille.
Die meisten Schellackplatten haben einen Durchmesser von 25 cm bzw. 10 Zoll/Inch und 30 cm, bzw. 12 Zoll/Inch. Vorsicht, beide Formate gibt es auch in Vinyl! Dazu kommen diverse Sonderformate wie 20 cm.
Schellacks sind im Unterschied zu Vinylplatten wesentlich älter. Sie wurden ca. zwischen 1899 und 1957 hergestellt. In dieser langen Zeit ging die technische Entwicklung kontinuierlich weiter, das Aufnahme- und Wiedergabeverfahren wurde ständig verbessert.
Oft kann man schon an der altertümlichen Gestaltung des Etiketts (Label genannt) und den
verhältnismäßig breiten Tonrillen erkennen, dass es sich um eine Schellackplatte handelt.